Mobbing

Mit Mobbing wird ein systematisches Verhalten bezeichnet, das darauf abzielt, einem anderen Menschen Schaden zuzufügen und ihn auszugrenzen. Mit diesem Verhalten ist ein Machtgefälle verbunden. Der Mobber fühlt sich dem Gemobbten überlegen. Auf den Gemobbten kann das Verhalten des Mobbers bedrohliche und diskriminierende Wirkung haben. Diese Mobbinghandlungen wiederholen sich über einen längeren Zeitraum.

Die Schule bietet sich regelrecht dafür an, sozial-emotionale Kompetenzen zu trainieren. So kann Schule präventiv freundliches und achtsames Miteinander-Umgehen fördern. Klare Botschaften darüber, was akzeptables und was inakzeptables Verhalten ist, sollten in jeder Schule definiert werden.

Mobbing kann nur „bekämpft“ werden, wenn die gesamte Schulgemeinschaft aktiv entgegenwirkt und die Schülerinnen und Schüler das Gefühl haben, mit ihren Lehrkräften oder Erziehern über Mobbing sprechen zu können.

Wenn es zu Mobbing kommt, ist es wichtig, hinzusehen und Unterstützung anzubieten.

Diese Unterstützung kann in unterschiedlicher Form stattfinden:

  • Gruppengespräch
  • Einzelgespräche mit den Betroffenen
  • Elterngespräch
  • Klassenanimation
  • Maßnahmen innerhalb der Schule
  • Selbstsicherheitstraining
  • Soziale Unterstützungssysteme
  • Trainieren von Zivilcourage
  • Training zum Abbau aggressiven Verhaltens

 

Die Mitarbeiter von Kaleido stehen den Schulen mit Projekten wie Fairplayer, Medienhelden und MEGA sowie für Animationen und gemeinsame Überlegungen zur Verfügung. Auch stehen sie Kindern, Jugendlichen und Eltern für vertrauliche Einzelberatungen zur Seite.
Drucken