Alle gegen einen – das Mobbing

Viele kennen die Situation, dass Mitschüler sich ablehnend verhalten. Alle verstummen in einer Gruppe, die Jacke ist plötzlich weg und auch Anfeindungen rund um das Aussehen oder Kleidung sind bereits Normalität. Das nennt man Mobbing.

Mit Mobbing wird ein systematisches Verhalten bezeichnet, das darauf abzielt, einem anderen Menschen Schaden zuzufügen und ihn auszugrenzen. Mit diesem Verhalten ist ein Machtgefälle verbunden. Der Mobber fühlt sich dem Gemobbten überlegen. Auf den Gemobbten kann das Verhalten des Mobbers bedrohliche und diskriminierende Wirkung haben. Diese Mobbinghandlungen wiederholen sich über einen längeren Zeitraum.

Mobbing zielt darauf ab, jemandem zu schaden oder auszugrenzen

Machtgefälle bedeutet, dass die Mobber ihre Stärke beweisen wollen. Häufig überspielen sie damit ihre eigene Unsicherheit oder die Unzufriedenheit mit sich selbst. Mobbing kann schlimme Folgen haben, denn wenn man ständig fertiggemacht wird, bedeutet dies Stress – die Konzentrationsfähigkeit lässt nach und es kommen auch Symptome wie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Magenschmerzen, plötzliche Schweißausbrüche oder Übelkeit bis hin zu Angst und Depressionen auf. Auch die Schulleistungen können schlechter werden.

Zu Mobbing zählt auch z. B. das Aufnehmen von persönlichkeitsrechtverletzenden Fotos oder Videos mit dem Handy oder das Einstellen ins Internet.
 

Zusammen ist man stärker!

Nicht alleine bleiben, sondern sich Unterstützung suchen! Angesprochen werden können:

  • Freunde und Bekannte
  • Eltern oder Familienmitglieder
  • Erzieher oder Lehrer
  • Telefonhilfe 108
  • Jugendarbeiter, Trainer, Leiter, Streetworker
  • Polizei

 

Auch die MitarbeiterInnen von Kaleido stehen den Schulen mit Animationen und gemeinsamen Überlegungen zur Verfügung. Gleichzeitig bieten sie für Kinder, Jugendliche und Eltern vertrauliche Einzelberatungen an.

 

 

Drucken