Lernstress reduzieren

Gerade vor den Prüfungen heißt es lernen, lernen, lernen. Das kann schnell in Stress ausarten – Magenschmerzen, Schweißausbrüche, Kopfschmerzen oder Gereiztheit können hier die Anzeichen sein. Eigentlich ist Prüfungsstress jedoch sogar etwas Positives, denn der Körper sammelt seine Kraft und Energie, um das Ziel, die Prüfungen zu bestehen, zu erreichen und ist zu Höchstleistungen bereit.

Damit sich der Prüfungsstress nicht negativ auswirkt, gibt es drei Ansätze, um die Nervosität zu minimieren und das Lernen zu vereinfachen:

  • Das Zeitmanagement
  • Das Reizmanagement
  • Das Erregungsmanagement


Zeitmanagement umfasst zum einen die Planung der Lerneinheiten, zum anderen die Planung von Pausen für Ernährung, Freunde treffen etc. Denn gerade zweiteres steigert das Wohlbefinden und führt zu einem effizienteren Lernen.   

Reizmanagement vermeidet äußere Reizstörungen. Handy, PC oder Fernseher sollten während der Lernphasen ausgeschaltet werden. Auch innere Reize, die zu Aktionen führen, bei denen man nicht wirklich abschaltet, sollten ignoriert werden.  

Erregungsmanagement sorgt dafür, Reaktionen auf gewisse Stressauslöser in den Griff zu bekommen oder sie abzubauen. Spaziergänge, Radtouren oder ähnliches fördern hier die seelische Belastbarkeit.  

Wichtig: eine gesunde Ernährung, viel Wasser trinken sowie Kaffee, Alkohol und Zigaretten vermeiden – das bringt die grauen Zellen auf Trab.

Und wer durch eine Selbstkontrolle sein Wissen prüfen möchte, sollte dies erst nach einer Pause tun, denn so kann man überprüfen, was von dem Stoff wirklich hängen geblieben ist. Um das Gelernte gut zu verarbeiten, wirkt sich statt Kaffee und Lernen eine ausgeruhte Nacht positiv auf die Prüfungssituation aus.
 

Für Fragen und Beratungen rund um das Thema Lernschwierigkeiten stehen Kaleido-Mitarbeiter gerne zur Verfügung.

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