Spiele mit Regeln

Spielen für Kinder ein ganz natürliches Grundbedürfnis und entscheidend für seine gesunde körperlich, emotionale, und kognitive Entwicklung. Die Welt entdecken, erobern, verstehen und gestalten: Spielend „begreift“ Ihr Kind die Zusammenhänge der Welt um sich herum.

Beim Heranwachsen eines Kindes lassen sich ganz konkrete Spielphasen beobachten, die immer im engen Zusammenhang mit dem jeweiligen Entwicklungsstand eines Kindes stehen.

Je nach Alter hat Ihr Kind demnach andere Interessen und somit ist das Spielen auch ein anderes. Wichtig ist, dem Kind angepasste Spielräume und Spielsituationen zu ermöglichen, die seinem Alter entsprechen. Durch eine schützende Umgebung, liebevolle Zuwendung und ein stimulierendes Umfeld bieten Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, sich zu entfalten und optimal zu entwickeln.

 
Ideal für Kinder ab 6 Jahre: das Regelspiel

Ab 6 Jahren, also im Schulalter, ist ein Kind in der Lage, sich den Regeln eines gesellschaftlichen Spieles anzupassen. Das liegt daran, dass für ein solches Spiel sowohl ein kognitives Verständnis für die Spielregeln, als auch die soziale Fähigkeit vorliegen muss, in einer Gruppe zu spielen und zu agieren. Diese soziale Fähigkeit ist für ein jüngeres Kind schwierig, da es noch nicht die Möglichkeiten der Dezentrierung besitzt und somit keine Empathie für seine Mitmenschen empfindet.

So lassen sich Schulkinder auch spielerisch auf das Leben vorbereiten, denn im Alter zwischen 6 und 12 Jahren werden sie zunehmend selbstständiger. Sie testen ihr Wissen gerne im Wettbewerb mit anderen – und fühlen sich dabei schon richtig erwachsen. Bei den richtigen Spielen kommt hier gleichzeitig viel Spaß auf und führt zu kurzweiligen, spannenden Familien- oder Freundetreffen.

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